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Unternehmerverbände Niedersachsen e.V.

Bildungs- und Gesellschaftspolitik

Demografie

Die Anzahl an Erwerbspersonen wird in Niedersachsen bis 2030 um 17 Prozent zurück gehen.  Hierfür sind die konstant niedrigen Geburtenraten als auch die gestiegene Lebenserwartung verantwortlich. Niedersachsen verfügt derzeit über ein Erwerbspersonenpotential von 3,9 Millionen Personen (Stand 2010); 2030 werden es voraussichtlich nur noch 3,23 Millionen sein.  

Demografische Entwicklung: Regionale und branchenspezifische Bedarfe – KMU sind besonders betroffen

Während z.B. in Regionen wie dem Emsland nur ein moderater Rückgang feststellbar ist, wird in den Harzregionen oder auch in Salzgitter bis 2020 ein dramatischer Rückgang zu verzeichnen sein. Diese regionalen Disparitäten verlangen nach einer differenzierten Handlungsstrategie der Landespolitik. So hat bereits jetzt der gesamte Pflegebereich massive Probleme. Gerade für KMU ergeben sich Handlungsbedarfe in den Bereichen Demografiemanagement, familienbewusste Personalpolitik sowie strategisches Engagement im Bereich Bildung. Hier kann die Landesregierung über einen koordinierten Ausbau der Förderstrukturen viel dazu beitragen, dass Unternehmen nicht unvorbereitet und somit unangemessen hart vom Fachkräftemangel getroffen werden. Insbesondere in den MINT Berufen fehlen schon jetzt deutschlandweit ca. 117.000 Personen, in Niedersachsen dürften es ca. 11.000 fehlende Erwerbspersonen in diesem Bereich sein.


Regionalen Disparitäten verlangen nach differenzierten Handlungsstrategien für Politik und Unternehmen.

Erwerbsbevöllkerung Nds. 2008-2030, LSKN
Erwerbsbevöllkerung Nds. 2008-2030, LSKN

Qualifizierungs- und Ausbildungsbedarfe: höhere Qualifikationen zukünftig gefragt


Zudem wirkt sich der Strukturwandel auch auf Niedersachsen aus. Wissensintensive Tätigkeiten gewinnen für Unternehmen an Bedeutung. Der Anteil dieser Tätigkeiten steigt bundesweit von gut 42% im Jahr 2004 bis 2030 auf 47%. Bei produktionsnahen Tätigkeiten ist dementsprechend ein Rückgang zu erwarten. Die Arbeitskräftenachfrage wird sich zunehmen auf Fachkräfte und Akademiker beziehen. Bundesweit steigen die Bedarfe an Akademikern in wichtigen Tätigkeitsfeldern bis zum Jahr 2030 um mehr als 50%. Auf den geringeren Qualifikationsstufen geht der Personalbedarf tendenziell zurück.  Dies bestätigt den hohen Stellenwert guter Bildung und Ausbildung, sowie einer Öffnung der Hochschulbildung  und die gezielte Zuwanderung von Hochqualifizierten für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit niedersächsischer Unternehmen.


Tätigkeitsnachfrage: Höhere Qualifikationen werden gebraucht

Veränderung der Tätigkeitsnachfrage nach Qualifikationen 2004-2030

Kontakt UVN

Für Fragen und Anregungen rund um das Thema Demografie steht Ihnen Frau Mareike Wulf gerne zur Verfügung.

News und Termine

Pressemeldung vom 27.04.2012

Im Rahmen des Projektes der Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft tauschen sich Schulleiter und Unternehmer im... Weiter...

Pressemeldung vom 10.04.2012

Die UVN begrüßen die Erarbeitung eines Handlungskonzeptes „Demografischer Wandel“ durch die Niedersächsische... Weiter...

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Veranstaltung am 19.06.2012

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Rückblick vom 24.04.2012

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Rückblick vom 13.04.2012

Unter dem Titel "Ressourceneffizient und Nachhaltigkeit" diskutierten die Mitglieder der Niedersachsenallianz und ihre Gäste am 18. April 2012 über...Weiter...

Rückblick vom 01.03.2012

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16.05.2012 - BDI-Präsident Keitel zum neuen Bundesumweltminister Altmaier: „Die kommenden Monate sind entscheidend für das Gelingen der Energiewende."

15.05.2012 - „Ein Wirtschaftswachstum von einem Prozent in diesem Jahr wird immer wahrscheinlicher“.

14.05.2012 - "Der Wahlausgang ist in dieser Deutlichkeit sicher ein Paukenschlag, aber auch eine große Verpflichtung.“

11.05.2012 - „Die Entscheidung des Bundesrats ist ein beunruhigendes Signal für das Gelingen der Energiewende.“

10.05.2012 - Die Familienunternehmen in Deutschland wollen im laufenden Jahr mehr in Deutschland investieren und neue Arbeitsplätze schaffen.

09.05.2012 - „Noch nie hat die deutsche Industrie mehr Güter exportiert als im März 2012.“

08.05.2012 - Ulrich Grillo, WMV Präsident, bezog in der heutigen Präsidiumssitung Stellung zur Zukunft der Metallerzeugung in Deutschland.