Zum Inhaltsbereich Zur Startseite

Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN)

Aktuell

Demografie-Konzept verleiht Rückenwind – Maßnahmen nun weiter zügig umsetzen

10.04.2012

Die UVN begrüßen die Erarbeitung eines Handlungskonzeptes „Demografischer Wandel“ durch die Niedersächsische Landesregierung. Dr. Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der UVN, zum Entwurf des Handlungskonzeptes:

„Wir begrüßen die klare, zielorientierte und weitsichtige Herangehensweise der Niedersächsischen Landesregierung an den demografischen Wandel. Unsere besondere Unterstützung erfahren die Bereiche Bildung und Fachkräfte, da sie ein wichtiges Fundament schaffen. Die Heranführung an die Berufswelt und die Ausbildung unseres Nachwuchses, die Erfüllung der Fachkräftenachfrage, die lebenslange Qualifizierung unserer Arbeitnehmer sowie das Ziel alle Menschen in Arbeit zu bringen, sind die Grundlage für unseren gesellschaftlichen Wohlstand sowie die Entwicklung und  Lebensqualität des Einzelnen.

Wir begrüßen daher die von der Landesregierung gewählten Ansatzpunkte Betreuungsplätze für unter Dreijährige, Frühkindliche Bildung, Offene Hochschule, verstärkte Berufstätigkeit von Frauen, längere Lebensarbeitszeiten, Qualifikation von Langzeitarbeitslosen, stärkere Einbindung von Migranten und die gezielte Fachkräftezuwanderung. Dies sind Kernaufgaben, die es dringend weiter umzusetzen gilt. Die Politik zeigt mit ihrem Handlungskonzept, dass sie einen realistischen Plan hat und die Rahmenbedingungen dafür schaffen kann und will. Diesen Rückenwind müssen alle gesellschaftlichen Akteure gemeinsam zur Umsetzung der Maßnahmen nutzen. Deshalb ist auch der gewählte Weg der Landesregierung, im Dialog mit allen involvierten Institutionen das Konzept weiter auszuarbeiten und umzusetzen, richtig und wichtig.“

 

Als Sozialpartner gehört die Unterstützung bildungs- und arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen zu den Kernaufgaben der UVN. In Stellungnahmen gegenüber der Landesregierung stehen die UVN der Landesregierung beratend und aufklärend zur Seite. Aber auch durch ihre Mitgliederberatung in Themen wie flexible Arbeitszeiten, Arbeitssicherheit, Gesundheitsprävention oder psychische Gesundheit am Arbeitsplatz werden Verbände und Unternehmen an relevante Personalthemen herangeführt und in ihrer Umsetzung begleitet. Unverzichtbar dazu sind ein beständig wachsendes Netzwerk sowie der Austausch und Kooperationen untereinander. So sind beispielhaft für die Zusammenarbeit zwischen Schule, Hochschule und Wirtschaft die Landesarbeitsgemeinschaften SchuleWirtschaft und HochschuleWirtschaft sowie die Projekte „Partners in Leadership“, in dem Schulleiter im Zuge der Umsetzung der Eigenverantwortlichen Schule Management-Unterstützung durch Unternehmer erhalten, und „Aufsteiger gesucht“, in dem das Deutschland Stipendium angepasst an die Fachkräfte-Bedarfe der niedersächsischen Wirtschaft beworben und begleitet wird. Weiter schafft die enge Zusammenarbeit der UVN mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) ein Dienstleistungsangebot für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, das sich immer wieder speziell auf die Bedarfe der Wirtschaft ausrichtet und so gezielt fort- und weiterbildet.

News und Termine

Pressemeldung vom 27.06.2016

Erstmals seit Einführung des gesetzlichen Mindestlohns hat die Mindestlohnkommission über seine Anpassung zu... Weiter...

Pressemeldung vom 24.06.2016

Großbritannien hat gewählt und sich für den Austritt aus der EU entschieden. Für die niedersächsische Wirtschaft wird... Weiter...

Termin am 11.08.2016

Auch dieses Jahr laden wir wieder zum Sommerfest der niedersächsischen Wirtschaft. Ihre persönliche Einladung erhalten... Weiter...

Rückblick vom 16.06.2016

Im Rahmen der Vortragsveranstaltung in Kooperation mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH (BNW) freuen wir uns auf den Vortrag...Weiter...

Rückblick vom 06.06.2016

Quo vadis Volksparteien - Niedergang eines Erfolgstyps? Über diese und weitere Fragen möchten wir mehr von Prof. Dr. Elmar Wiesendahl,...Weiter...

Rückblick vom 02.06.2016

Die erste Reihe dieser Veranstaltung befasst sich mit dem Schwerpunkt "Datenschutz in der Wirtschaft - zwischen Safe Harbour und dem EU-US Privacy...Weiter...

Altersarmut ist in Deutschland erfreulicherweise selten. Nur 3,1 % aller über 64-Jährigen waren am Jahresende 2014 auf Leistungen der sog....

In der Diskussion um Armut in Deutschland werden immer wieder Forderungen nach neuen Regulierungen und zusätzlichen Sozialleistungen laut. Ein...

Mit ihrer Kampagne „Gute Arbeit“ versuchen die Gewerkschaften neue arbeitsrechtliche Regulierungen zu erreichen, z. B. eine Anti-Stress-Verordnung...

In der Diskussion um den Bologna-Prozess wird insbesondere die Arbeitsmarktakzeptanz der Bachelor-Absolventen in Frage gestellt. Darüber hinaus...

Die hohe Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Leistungsbilanzüberschüsse haben im In- und Ausland, vor allem auch in...

Der ehemalige EU-Sozialkommissar Andor hat die Einführung einer Europäischen Arbeitslosenversicherung (EALV) in die Diskussion...

Flexible Beschäftigungsformen wie Teilzeit, Zeitarbeit, geringfügige oder befristete Beschäftigung haben als moderne Instrumente des...

BDA, MEDEF und BDI fordern für die weitere europäische Integration die richtigen Prioritäten zu setzen und gleichzeitig bei kleinen Dingen Zurückhaltung zu üben.

„Die jahrelangen Anstrengungen der Unternehmen, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu steigern, waren sehr erfolgreich – schon vor Inkrafttreten einer gesetzlichen Quote. Die Selbstregulierung der Unternehmen wirkt.“ Das sagte Holger Lösch, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung.

„Wir bedauern zutiefst das Ergebnis des Referendums. Das Resultat ist ein Alarmsignal an uns Europäer, die EU wettbewerbsfähiger zu machen.“ Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber zum Ausgang des britischen Referendums. Jetzt gehe es um maximale Schadensbegrenzung.

BDI kritisiert geplantes Verbot der Schiefergasförderung als Perspektivlosigkeit für den Industriestandort Deutschland.

BDA, BDI, DIHK, ZDH und die Deutsche Kreditwirtschaft kritisieren die Bundesregierung. Die Politik müsse die One-in-One-out-Regel konsequenter beachten.

„Gemeinsam mit allen Vizepräsidenten werde ich der BDI-Mitgliederversammlung im November empfehlen, Dieter Kempf zum Präsidenten des BDI 2017/18 zu wählen”, erklärte Grillo am Montag in Berlin. „Dieser Vorschlag wurde von den Vizepräsidenten einstimmig sehr begrüßt.”

„Gleichzeitig darf man dabei geltendes Recht und deutsche Interessen nicht außer Acht lassen“, forderte der BDI. Ziel müsse es sein, eine Lösung zu finden, die den Schutz der deutschen und europäischen Industrie vor gedumpten Waren aus China garantiert.