Energiegespräch und überarbeitetes Energiekonzept schaffen erste Voraussetzungen für erfolgreiche Energiewende in Niedersachsen
Dr. Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der UVN, zur Vorstellung des überarbeiteten Energiekonzeptes im Rahmen des Energiegesprächs am 25.01.2012:
"Der Landesregierung gelingt mit dem zweiten Energiegespräch ein guter Auftakt in eine konstruktive Debatte um die Energiewende. Das vorgelegte, überarbeitete Konzept wurde deutlich geschärft, praxisorientiert gestaltet und um wichtige Lösungsansätze erweitert. Die kritische Auseinandersetzung mit Themen wie konventionellen Kraftwerken, Kosten des Ausstiegs und Endlagerung ebnet den Schritt zu einem langfristig ausgerichteten Konzept und ist qualifiziert, um die Energieversorgung für die Wirtschaft und Verbraucher zu sichern. Unsere Energie muss bezahlbar und Wettbewerbsfähig bleiben.
Die Landesregierung hat verstanden, dass es die Energiewende nicht zum Nulltarif gibt. Das Bekenntnis zur Industrie, zur konventionellen Energieversorgung aus fossilen Brennstoffen und dem Kraftwerksstandort Niedersachsen wird das Land als Investitionsstandort stärken.
Um die Energiewende erfolgreich umzusetzen, muss eine transparente Diskussion über Möglichkeiten und Chancen mit allen Beteiligten - auch den Bürgern - stattfinden. Wer die Energiewende schaffen will, darf sich vor neuen konventionellen Kraftwerken, Hochspannungsleitungen, Pumpspeicherkraftwerken und Windparks sowie ihren Konsequenzen nicht verschließen. Die Bereitschaft der Landesregierung, mit ihrem Konzept auch diese unpopulären Themen zu diskutieren, eröffnet dem Land die Chance effektiv die bundesweite Debatte mitzugestalten.
Wir begrüßen die Ankündigung der Landesregierung, das Energiekonzept stetig zu überprüfen und mit den Beteiligten weiterzuentwickeln."
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