Arbeits- und Sozialrecht

Arbeitsmarkt und Beschäftigung

Bildung, Integration und Gesellschaftspolitik

Digitalisierung

Energie- und Klimapolitik

Nachhaltigkeit und Gesundheitspolitik

Steuern und Finanzpolitik

Umweltpolitik

Wirtschafts- und Industriepolitik

UVN Position: Nachhaltigkeit

1. März 2017

  • Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit finanziell angemessen ausstatten
  • CSR-Berichterstattung einfach gestalten, auf Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern beschränken und Lieferketten von Berichtspflicht ausnehmen.

Deutschland ist mit sinkendem Trinkwasserverbrauch pro Kopf, einem Erneuerbaren-Energien-Gesetz und Platz 1 im weltweiten Energieeffizienz-Ranking Vorreiter bei Nachhaltigkeitsprojekten. Diese Anstrengungen gilt es zu unterstützen und gleichzeitig Maß und Mitte für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen zu halten, um unseren Betrieben Raum zum Atmen zu geben. Daher braucht es in einem nächsten Schritt zunächst international vereinbarte Standards mit denen sich andere Staaten dem deutschen Niveau angleichen können.

Hierzu soll die Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit als Kooperation zwischen Landesregierung, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und Kammern ihren Beitrag leisten und den Wirtschaftsstandort Niedersachsen für die Zukunft stärken und weiterentwickeln. Dabei müssen nicht nur die ökologischen, sondern auch die ökonomischen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit im Fokus stehen.

Durch das demnächst europaweit verpflichtende CSR-Reporting müssen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern zukünftig über Nachhaltigkeit berichten. Hierbei muss eine bürokratische Mehrbelastung vermieden werden, denn diese bremst die wirtschaftliche Produktivität unserer Unternehmen. Wenngleich die Mehrheit unserer KMU von der Richtlinie nicht direkt betroffen ist, so werden auch sie durch höhere Anforderungen innerhalb von Lieferketten zu einer Berichterstattung angehalten. Hier gilt es eine Überforderung zu vermeiden.

< Zurück zur Übersicht